Laos

Du interessierst dich für einen Freiwilligendienst in Laos? |
Hier findest du alle nötigen Informationen.

Länderinformationen

Laos wird oft als das ruhigste und traditionellste aller Länder in Südostasiens bezeichnet.  Es gibt keine Metropolen; Laos ist eher dünn besiedelt. Nur einige Städte am großen Mekong-Fluss bilden eine Ausnahme. Hier leben die meisten Menschen in Städten und Dörfern. Im Gegensatz zu seinen Nachbarländern Vietnam, Thailand und Kambodscha hat es keinen Zugang zum Meer.  Es ist geprägt von Urwald und einer gebirgigen Landschaft. 

Über die Laot*innen wird oft gesagt, dass sie im Allgemeinen sehr entspannte und gastfreundliche Menschen sind. So kann es häufiger vorkommen, dass man auf Hochzeiten oder andere Feste eingeladen wird. Wie zum Beispiel dass Wasserfest Bunpimay, bei dem auf den Straßen mit viel Wasserschlachten herumgespritzt wird. Das überschütten mit Wasser soll Glück bringen.

 

Die meisten Menschen leben von der Landwirtschaft.  Reis ist das Hauptnahrungsmittel und wird auf viele verschiedene Arten und Weisen zubereitet. Gesprochen wird Laotisch, zumindest von einem Großteil der Bevölkerung. Es gibt ungefähr 50 ethnische Gruppen, die eigene Sprachen haben. Religion und Spiritualität spielen bei den Menschen eine wichtige Rolle im Leben.  Bhuddismus ist hier am weistesten verbreitet, in jeder Stadt findet man mindestens einen Tempel. Das tägliche Leben läuft sehr ruhig ab, von Hektik ist keine Spur. Das bedeutet aber auch, dass es manchmal etwas dauert bis Probleme gelöst werden.

 

Partnerorganisation: Lao Youth Union

Die Lao Youth Union, auch Lao People’s Revolutionary Youth Union (kurz LYU), arbeitet mit uns seit 2011 zusammen.

Die Lao Youth Union (LYU) mit Sitz in Vientiane ist eine staatliche Jugendorganisation, die sich für die Interessen und Belange v.a. von Jugendlichen in der Hauptstadt sowie in einzelnen Provinzen einsetzt. Durch verschiedene Ausbildungsmodule erhalten die jungen Menschen neue Perspektiven für ihre persönliche sowie berufliche Entwicklung. Ziel ist es, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen und vor allem ihre Sprachkompetenzen zu verbessern. Je nach Interesse können handwerkliche oder soziale Module belegt werden. Darüber hinaus werden Aktivitäten des Jugendaustausches mit Korea, Deutschland und innerhalb von Laos organisiert.

Die Organisation ist zentralistisch organisiert, von der Hauptstadt Vientiane aus werden die Zweigstellen in den Provincen gesteuert.

Hier die Website: http://lpryu.gov.la/

Unterkunft

  • Es leben je zwei Freiwillige in einer eigenen Wohnung nahe ihrer Einsatzstelle
  • Einsatzstelle und Einkaufsmöglichkeiten sind zu Fuß oder mit Fahrrad erreichbar

Leben im Freiwilligendienst

Wie eurer Tag aussieht hängt oft von der Einsatzstelle ab. Gemeinsam haben jedoch die meisten, dass du unter der Woche die lokalen Lehrer*innen beim Englischunterricht unterstützen wirst. Teilweise führst du auch eigenverantwortlich Unterricht durch:  in sprachbegleitenden Aktivitäten, wobei vor allem die Artikulation im Englischen geübt werden muss. Du bereitest Unterrichtseinheiten und Tests vor und führst diese durch. Die Qualität der Berufsbildung von Jugendlichen soll damit verbessert werden.  Zusätzliche Angebote wie Sport, Musik, Spiel, Ausflüge oder Umweltprojekte können je nach Bedarf und Interesse umgesetzt werden.  Ein* Mentor*in wird dich dabei immer unterstützen und beraten. Meist findet der Unterricht Abends oder am Nachmittag statt.

Außerhalb des Schule gibt es an Wochenenden und in der Freizeit eine Menge zu erleben. Über das Jahr finden viele Feste und Märkte statt, bei denen man in das laotische Leben eintauchen kann. In den großen Städten gibt es viele Restaurants, Tempel und Sportangebote. Doch auch in den kleinere Städten oder Dörfern finden sich Möglichkeiten. Der Kontakt zu Nachbar_*innen und Kolleg*innen ist dort vielleicht auch enger.

Wenn du am Wochenende oder während der Ferien mehr Zeit hast, kannst du natürlich auch reisen und das gesamte Land erkunden. Besuche das berühmte Luang Prabang, eine Stadt mit 50 Klöstern. Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe. Oder einfach die anderen Freiwilligen in ihren Einsatzstellen. Sie können dich durch ihre Städte und die Umgebung führen. Es gibt auch viele Nationalparks, die mit ihren Regenwäldern und schroffen Felsen ein atemberaubendes Naturerlebnis bieten.

Vorraussetzungen

  • hohe Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
  • gute Englischkenntnisse
  • offen für neue Erfahrungen
  • kein Problem mit hohen Temperaturen
  • Bereitschaft, Lao zu lernen

Wir freuen uns über deine Anmeldung

Du kannst dir vorstellen einen Freiwilligendienst mit unserer Organisation in Laos zu machen? Hier kommst du zu unserem Anmeldeformular, dort findest du auch den Ablauf und mögliche Termine zum Kennenlernen. Falls du noch Fragen hast, wende dich gern an Claudia Penseler, unsere Zuständige für das weltwärts-Programm. Ihren Kontakt findest du hier.

Einsatzstellen

Die Einsatzstellen sind sehr ähnlich, am meisten unterscheiden sie sich durch ihre Lage in den verschiedenen Provinzen.

Der*Die Freiwilliger wohnt auf dem Gelände der Deutsch-Laotischen Gesellschaft (GLAD). Dort hat er*sie ein eigenes Zimmer mit Bad und eine geteilte Küche zur Verfügung, sowie bei Bedarf immer Ansprechpartner*innen. Die GLAD liegt 15 Minuten mit dem Fahrrad vom Stadtzentrum entfernt. Die Unterkunft ist in der Nähe des That Luangs, eines der Wahrzeichen von Vientiane.
Man fährt 5 Minuten mit dem Fahrrad zuder Einsatzstelle, dem Lao Youth Union Vocational Training Centre. Dort unterrichtet der*die Freiwillige Schüler*innen im Durchschnittsalter von 16 Jahren mit, wobei einige deutlich jünger oder älter sind. Die Klassen sind nach Niveau unterteilt und unterschiedlich groß. Der Hauptunterricht findet Abends von 17:00 bis 20:00 Uhr statt. Außerdem unterrichten dort Freiwillige aus anderen Ländern sowie Laot*innen. Lao-Kenntnisse werden NICHT voraus gesetzt, die FW bekommen vor Ort Sprachunterricht.

Nonesavang ist ein kleiner Ort in Vientiane Province am großen Nam Ngum Damm mit angrenzendem See. Der nächstgrößere Ort in der Umgebung ist Phonhong, die Provinzhauptstadt, weswegen sich hier viele Regierungsgebäude befinden. Die größten Städte in der Nähe sind Vang Vieng und Vientiane, zu welchen der*die Freiwillige jeweils zwei Stunden Fahrt benötigt. Ein Moped ist essentiell und ausschlaggebend, denn wegen der niedrigen Einwohnerdichte streckt sich alles sehr an der Straße entlang. Im Ort finden sich kleinere Shops, ein paar Restaurants sowie zwei Bars und ein Krankenhaus. Der*Die Freiwillige wohnt direkt auf dem Schulgelände in einem Reihenhaus. Er oder sie belegt mit einem*einer Mitfreiwilligen eine 1-Zimmer Wohnung oder ist allein in der Einsatzstelle. Die Betten sind durch zwei Schränke als eine Art Raumteiler getrennt. Für die Grundversorgung ist alles vorhanden. Die Freiwilligen übernehmen unter der Woche die A- und B-Klassen der Nachmittagsschule, welche das höchste Niveau repräsentieren, von jeweils 16:30 bis 17:55 und 18:05 bis 19:30. Die Unterrichtsgestaltung kann der der*die Freiwillige selbst gestalten, es bleibt aber auch die Möglichkeit sich an Lehrbücher zu halten. Am Wochenende hat der*die Freiwillige frei. Die Partnerorganisation vor Ort ist die Lao Youth Union (LYU), die staatliche Jugendorganisation Laos.
Der*Die Freiwillige sollte ausreichende Englischfähigkeiten besitzen, sich gut in Gemeinschaften einbinden können und nicht mit Erwartungen an deutsche Standards anreisen.

Die Einsatzstelle in Thakhek befindet sich in Zentrallaos in der Region Khammouane. Die Schule an der die Freiwilligen arbeiten ist die “Lao – Japanese friendship school“. Vor Ort erhalten die Freiwilligen jeden Tag Lao-Unterricht, um so die Sprache schnell und gut zu lernen. Die Provinz Khammouane bietet eine äußerst atemberaubende Landschaft: Die Karstberge die das Land durchziehen und die vielzähligen Höhlen, die in die Berge hineinführen sind einzigartig und sollten von jedem, der Laos besucht, einmal gesehen werden. Außerdem grenzt Thakhek an den Mekong und hat eine Uferpromenade, an der am Abend viele Geschäfte und Restaurants geöffnet haben. Auf der anderen Seite des Mekongs liegt mit Nakhon Phanom eine thailändische Kleinstadt, die teilweise westliche Standards aufweist. Thakhek ist keine riesige Großstadt, aber groß genug dafür, dass man alles machen kann, was man möchte. Zudem fühlt man sich in Thakhek noch ein bisschen wie in einem Dorf und die Mentor*innen kümmern sich um die Freiwilligen, jedoch übertreiben sie damit nicht.

Die Freiwilligen kommen vorraussichtlich in einem Haus, mit Einzelzimmern, zwei Bädern und einer kleinen Terrasse, nahe der Schule unter. Sie unterrichten jeden Abend von 17:00 Uhr bis 20:00 Englisch in nach Niveau unterteilten Klassen, in denen die Schüler*innen ungefähr zwischen 8 und 18 Jahre alt sind. Zusätzlich dazu unterrichtet man eine Grundschulklasse und eine Beamt*innen- und Lehrer*innenklasse. Untertags bietet sich genügend Zeit, in der die Freiwilligen ihren eigenen Aktivitäten nachgehen und die laotische Kultur kennenlernen können.

Die Einsatzstelle aus Sicht der Freiwilligen:

Wir unterrichten jeden Abend 4 Klassen (jede*r 2) in Englisch, von 17:00 bis 19:00 Uhr, gemeinsam mit 7 Lehrer*innen. Von Montag bis Mittwoch bleibt die Klasse gleich, Donnerstag und Freitag unterrichten wir eine andere Klasse.
In manchen Klassen unterrichten wir alleine, manchmal sitzen die Lehrer*innen aber mit in der Klasse oder gestalten den Unterricht mit. Der Altersunterschied innerhalb einer Klasse ist oft sehr groß (Alter der Schüler*innen etwa 6 -20 Jahre).
Es gibt Bücher, an denen man sich grob orientieren sollte, jedoch bei jedem*r Lehrer*in unterschiedlich. Es ist nicht vorausgesetzt, dass die Schüler*innen die Bücher auch besitzen.
Das Niveau ist eher niedrig, sodass nur bei den höheren Klassen der Unterricht durch die Freiwilligen Sinn macht.
Zusätzlich organisieren wir derzeit die neu gebaute Bibliothek (2018/2019) um die sich die nachfolgenden Freiwilligen kümmern können/sollen. Außerdem gibt es 5 Tage die Woche Lao Unterricht.

So wohnen die Freiwilligen:
Wir wohnen in einem großem Haus mit Hof, das nicht direkt an der Hauptstraße liegt. Es gibt zwei Schlafzimmer, ein Bad mit Hockklo und heißer Dusche, eine Küche ohne Ofen und nur mit kleinem Kühlschrank, einem Esszimmer und einem Gästezimmer. Außerdem haben wir eine Veranda. Die Ausstattung (Möbel) ist eher spärlich, reicht aber aus. In der Nachbarschaft leben ein paar partylustige Laot*innen und alle sind sehr freundlich.

Umgebung:
Die Schule ist nur etwa 2 Minuten entfernt, um die Ecke gibt es eine Suppenküche und der Markt ist in Laufnähe (15 Minuten). Dort gibt es alles was man an frischen Lebensmitteln braucht und ausgewählte westliche Produkte. Der Mekong und der Night Market (Essensmarkt) sind ebenfalls etwa 15 Minuten entfernt. Dort gibt es auch (westliche) Restaurants, Cafes etc.
Zur Freizeitgestaltung stehen unseres Wissens folgende Dinge zur Verfügung: In der Nähe gibt es ein Fitnessstudio mit Badmintonhalle. Außerhalb der Stadt gibt es ein großes Klettergebiet, in dem auch Kurse angeboten werden. Das eigentliche Highlight der Stadt ist die Natur darum herum mit Höhlen, Badestellen und dem Karstgebirge. Die Stadt ist für laotische Verhältnisse mittelgroß und es gibt alles, was man braucht.

Pakxan ist eine Kleinstadt, ca. auf der Hälfte des Weges von der Hauptstadt Vientiane nach Thakkek in der eher weniger bekannten Bolikhamxay Province. In der Stadt, die an der Mündung des Flusses Nam Xan in den Mekong liegt hat eine Bevölkerung von 30.000 Menschen. Insgesamt ist die Stadt wenig touristisch, sodass man dort wenige westliche Läden und englischsprechende Menschen anfindet. In der Stadt gibt es mehrere Schulen in denen auch Englisch unterrichtet wird. Die LYU, Sounoum auf laotisch genannt, bietet zusätzliche Englischkurse an. Sie ist nicht wie in anderen Städten eine Schule sondern wirklich eher eine Jugendorganisation, wo die Menschen nachmittags herkommen und Kurse besuchen. Insgesamt gibt es zwei Mal am Tag zwei Englischkurse. Diese werden von den Freiwilligen geleitet. Diese beiden Stunden sind in Anfänger*innen und Fortgeschrittene unterteilt. Ein dritter Kurs, für Menschen die überhaupt noch keine Englischerfahrungen haben, ist in Planung und soll von einer Lehrperson der LYU übernommen werden. Das Alter der Schüler ist unterschiedlich.In dem Anfängerkurs sind eher jüngere Menschen, meist Highschool-schüler*innen zwischen 11 und 17 Jahren, aber auch dort sind ein paar Erwachsene dabei. Beim fortgeschrittenen Kurs sind vor allem Menschen ab 20 und älter, also eher berufstätige vertreten. Zeitweilig bekommen die LYU Mitarbeitenden ebenfalls eine Stunde Englischunterricht. Der Unterricht findet Nachmittags statt, von 15 bis 16 Uhr werden die Mitarbeiter unterrichtet. Um 16:30, also eine halbe Stunde nach Schul- und Arbeitsschluss finden die anderen Kurse statt. Es gibt jeweils einen Anfänger*innen- und Fortgeschrittenenkurs von 16:30 bis 18 Uhr und von 18 Uhr bis 19:30 Uhr. Viele der Schüler*innen, vor allem die Fortgeschrittenen, kommen deshalb zu den Freiwilligen, weil sie ihre Aussprache im Englischen ausbauen wollen, welche für sie die größte Hürde darstellt. Die Aufgabe der Freiwilligen besteht in der Vorbereitung und Ausführung des Englischunterrichtes. Dies beinhaltet ebenfalls die Bewertung der Schüler*innen, aber auch ein lockeren und entspannten Unterricht durchzuführen. Die Organisation der Kurse, wie die Anmeldungen Personen oder Anschaffung der Bücher und Materialien übernimmt die LYU.
Lao-Kenntnisse werden NICHT voraus gesetzt, die Freiwilligen bekommen vor Ort Sprachunterricht.

Die Einsatzstelle durch die Augen der Freiwilligen*innen

Pakxan ist eine Kleinstadt, ca. auf der Hälfte des Weges von der Hauptstadt Vientiane nach Thakkek in der eher weniger bekannten Bolikhamxay Province. Dort unterrichtest du 5 mal die Woche ca. 4-5 Stunden am Tag. Ob jung oder alt, das Alter deiner Schüler*innen variiert zwischen 10-60 Jahren. Die verschieden Klassen sind bunt gemischt und nach Sprach Level eingeteilt. Den Unterricht der größtenteils Nachmittags stattfindet, kannst du frei gestalten. Zur Unterstützung bekommst du verschiedene Lehrbücher zur Verfügung gestellt an denen du dich orientieren kannst.

So wohnst du:

In Pakxan wohnst du in einem eigenen laotischem Haus, was du dir mit deinem/*deiner Mitfreiwilligen teilst. Das Haus hat 2 separate Zimmer mit einem großen offenen Wohnbereich mit Koch und Sitzmöglichkeiten. Ein Badezimmer mit warmer Dusche, sowie ein Vorgarten gibt es auch noch.

In der Umgebung gibt es:

• Der “alte Markt” : sehr nah und gut zu erreichen und bietet alles an was man so braucht ( Gemüse, Obst, Gewürze, Fleisch, Reis etc.)

• Der Kiosk : direkt gegenüber ( 5 sek. Zu Fuß ) bietet Getränke, Knabberzeug, Süßigkeiten oder Handy Guthaben.

• Supermarkt: 5 Minuten mit dem Rad. Bietet westliches Essen ( Spaghetti, Marmelade, Schokolade etc ) an.

• Suppenladen : in der Nähe der Schule. dort gibt es das beste Pho ( vietnamesische Nudelsuppe ) ever. Auch andere Arten von Nudelsuppen gibt es dort zu kaufen.

Sonstiges:

Du wirst in Pakxan außer dir und deinem/*deiner Mitfreiwilligen nicht viele andere Ausländer sehen. Deswegen gibt es kaum Touristen Attraktion. Stattdessen kannst du voll und ganz in die laotische Kultur eintauchen und viel Neues entdecken. Hast du doch mal Heißhunger auf Pizza oder Burger ist Vientiane, die Hauptstadt von Laos, nicht weit entfernt und immer gut zu erreichen.

Das sagen die Freiwilligen:

Die Freiwilligen in Savannakhet unterrichten im LYU-Gebäude, wo die LYU dreimonatige Englischkurse anbietet. Unter den Schüler*innen befinden sich sowohl Kinder als auch Erwachsene, wobei Kinder eher die Ausnahme sind. Im Jahrgang (2018/19) gibt es zwei Abendklassen von 17-19 Uhr und eine Morgenklasse von 9-11 Uhr, welche die Freiwilligen abwechselnd unterrichten.
Zudem unterrichtet jede*r Freiwillige einmal in der Woche morgens von 8-11 Uhr am Xaisombath Technology College Schüler*innen Anfang 20.
Die Freiwilligen leben in einer Wohnung, die zwar nicht ganz zentral, aber dafür nahe der Einsatzstelle liegt, sodass diese fußläufig zu erreichen ist.
Des Weiteren gibt es in der nahen Umgebung ein Fitnessstudio, einen Nachtclub, einen Tempel, ein bekanntes und mehrere kleine Restaurants, einen Supermarkt, und auch der Markt ist in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen. Dort gibt es neben frischem Gemüse auch Kleidung und Dinge des alltäglichen Gebrauchs zu kaufen. Um ins Stadtzentrum zu gelangen, kann man man sich ein Tuk Tuk nehmen. Im Zentrum kann man unter anderen Zeit im Park oder am Mekong verbringen, schwimmen gehen, auf dem Nachtmarkt oder in einem der zahlreichen Restaurants zu Abend essen oder eine Karaokebar aufsuchen.
Die Wohnung besteht aus drei Zimmern und einem Bad, im Wohnbereich gibt es eine kleine Kochecke. Zudem besteht die Möglichkeit, den Garten, den die Freiwilligen sich mit ihren Nachbar*innen teilen, zu nutzen.

Die Einsatzstelle durch die Augen der Freiwilligen

Die Freiwilligen unterrichten in Sekong Englisch an einer Abendschule. Der unterricht findet jeden Tag (Mo-Fr) für zwei Stunden statt. Es gibt zwei Klassen (A und B), für die Anfänger, Class B und die fortgeschritteneren Class A. Es kommen Schüler*innen zwischen 10-18 Jahre, die Klassen sind jedoch offen für alle Altersklassen.
Die Schule ist ein eigenes Gebäude mit zwei kleiner Klassenräumen, einer Aula und einem Office in dem Arbeitsmaterialien kopiert werden können.

So wohnen die Freiwilligen :

Unser geräumiges Haus liegt mitten im Stadtzentrum von Sekong. Neben einem Bad, und zwei Schlafzimmern und der Küche gibt es ein sehr großes Wohnzimmer. In der Küche sind Töpfe, Pfannen, Geschirr, Besteck und nicht zu vergessen ein E-Wok vorhanden, womit sich vieles zubereiten lässt. Vor dem Haus steht zusätzlich dazu noch eine Feuerstelle, an der man dann auch aufwändigere Gerichte zaubern kann. Das gesamte Haus ist mit Ventilatoren ausgestattet, in einem Schlafzimmer befindet sich auch eine funktionierende Klimaanlage.

In der Umgebung vom Haus gibt es…

…einen Markt welcher die größte Lebensmittelquelle in der Stadt ist (10 min. Laufweg).
Beim Markt gibt es auch ein sehr einfaches Fitnessstudio.
Direkt um die Ecke vefindet sich die „Xekong Bakery“ wo die Freiwilligen sowohl westliche (Pizza, Nudeln, sehr gutes Eis) als auch laotische Gerichte bestellen können.
Etwa 5 min. laufen entfernt ist ein laotisch-vietnamesisches Restaurant mit preiswertem Essen.
Es befinden sich drei Wasserfälle außerhalb der Stadt (5-20km entfernt).
In der Stadtmitte und am Stadtrand kann man zwei Parks besuchen.
Etwas entfernt vom Haus ist eine beliebte Karaokebar namens „Mai Aek“.
Auch kann man auf der neuen Brücke, über den Xe Kong, Richtung Duckchueng schöne Sonnenuntergänge erleben.

Erfahrungsberichte der Freiwilligen